Posts mit dem Label Dr. Leugner werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dr. Leugner werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 18. Dezember 2025

Reis- und Maisstangen für Kinder - Auswirkungen auf die Zahngesundheit

Reis- und Maisstangen gelten oft als „zahnfreundliche“ Snacks, weil sie wenig Zucker enthalten. Für die Zahngesundheit sind sie jedoch nicht ganz unproblematisch. Hier die wichtigsten Punkte, warum Reis- und Maisstangen für die Zähne ungünstig sein können.
Auch wenn sie nicht süß sind, können sie:

1. Stark kleben
Beim Kauen werden sie zu einer klebrigen, pastenartigen Masse, die sich in Grübchen und Zwischenräumen festsetzt. Diese Kohlenhydratpaste kann lange auf den Zähnen haften und damit Karies begünstigen.

2. Stärke wird zu Zucker abgebaut
Stärkehaltige Snacks (Reis, Mais) werden im Mund durch Enzyme in einfachere Zucker zersetzt.
Das kann - ähnlich wie bei Brot, Bananen, Crackern - zu Säurebildung und damit zu Karies führen.

3. Häufiges Snacken erhöht das Risiko
Wenn kleine Kinder die Stangen dauerhaft „nuckeln“ oder ständig daran knabbern, bleibt die Mundumgebung lange sauer – ein Risikofaktor für frühe Milchzahnkaries.Auch im Wechsel auf die bleibenden Zähnebesteht das Risiko für Karies

Gelegentlich sind Reis- und Maisstangen in Ordnung. Problematisch wird es, wenn:
- sie mehrmals täglich gegeben werden
- Kinder sie lange im Mund behalten
- die Zähne nicht regelmäßig gereinigt werden.

Kinder im Zahnarztzentrum in Bochum



Tipps, um das Kariesrisiko zu senken:
Nach dem Snack etwas Wasser trinken, um die Stärke/Kohlenhydrate auszuspülen.
Zähne zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen.
Feste Mahlzeiten- statt Dauernaschen einhalten.
Möglichst abwechseln mit frischer, nicht-klebriger Kost (Gurke, Paprika, Apfel in kleinen, sicheren Stücken je nach Alter).

Aufpassen: Reiswaffeln haben das gleiche Problem wie Maisstangen - sie werden ebenso klebrig und verursachen Karies.

Haben Sie noch Fragen? Sprechen Sie unsere Zahnärzte im Zahnarztzentrum in Bochum an. Wir helfen und beraten gerne.



Donnerstag, 8. August 2024

Karies, auch bekannt als Zahnfäule, ist eine der häufigsten zahnmedizinischen Erkrankungen und entsteht durch den Abbau von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Bakterien in der Mundflora produziert werden. Es gibt verschiedene Risikogruppen, Prophylaxemaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten für Karies.


Zahnarzt Bochum: Im Vergleich ein gesunder und ein kariöser Zahn
Rechts: Der kariöse Bereich (schwarz dargestellt) ist in Teile der Zahnwurzel vorgedrungen


Risikogruppen für Karies:

  • Kinder und Jugendliche: Durch z.B. unzureichende Mundhygiene, zuckerhaltige Snacks und Getränke.

  • Ältere Erwachsene: Besonders betroffen sind Menschen mit trockenem Mund (Xerostomie), z.B. wegen bestimmten Medikamenten oder Erkrankungen.

  • Hilfsbedürftige Menschen: Oft mangelt es an geeigneter Mundhygiene, und sie sind häufig zuckerreichen Lebensmitteln ausgesetzt.

  • Menschen mit Zahnprothesen: Diese können die Mundhygiene erschweren und können Bereiche schaffen, in denen Plaque leichter haften bleibt.

  • Diabetiker: Sie haben ein höheres Risiko für Zahnerkrankungen, einschließlich Karies.

  • Personen mit einer ungesunden Ernährung: Zu viel Zucker und unzureichende Nährstoffe tragen zur Kariesentstehung bei.

Prophylaxe:

  • Regelmäßige Mundhygiene: Mindestens zweimal täglich Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta und Reinigung der Interdentalräume (z.B. mit Zahnseide oder Interdentalbürsten).

  • Zahnarztbesuche: Regelmäßige Kontrolluntersuchungen und professionelle Zahnreinigungen sollten mindestens einmal jährlich durchgeführt werden.

  • Ernährungsumstellung: Reduktion des Zuckerkonsums sowie der Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln und Getränken kann helfen, Karies vorzubeugen.

  • Fluoridprofilaxe: Zusätzlich können fluoridhaltige Gele oder Mundspüllösungen eingesetzt werden.

  • Fissurenversiegelung: Besonders bei Kindern kann das Versiegeln der Fissuren auf den Backenzähnen vor Karies schützen.

Heilung:

  • Frühe Karies (Initialkaries): Diese kann oft remineralisiert werden, indem man die Ursache angeht (z.B. Verbesserung der Mundhygiene und Fluoridapplikation).

  • Karies im fortgeschrittenen Stadium: Wenn die Karies bereits das Zahninnere (Dentin) erreicht hat, ist in der Regel eine Füllung notwendig. Dies kann durch verschiedene Materialien wie Komposite, Amalgam oder Keramik erfolgen.

  • Wurzelbehandlung: Bei einer tiefen Karies, die den Zahnnerv betroffen hat, kann eine Wurzelbehandlung notwendig sein.

  • Zahnextraktion: In schweren Fällen, wenn der Zahn nicht mehr zu retten ist, kann eine Extraktion notwendig sein.

Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung sind entscheidend für die Zahngesundheit. Größere Füllungen/Eingriffe werden vermieden.

Die richtige Prophylaxe ist der beste Weg, um Karies zu vermeiden.
Wir im Zahnarztzentrum in Bochum beraten Sie gerne.


Aus dem Zahnarztzentrum Bochum:
Ihr Dr. med.dent. G. Leugner

Weitere Infomationen zur Zahngesundheit:

Zahnarztzentrum Bochum

Zahndoc Leugner

Informationen zur Implantologie:

.
.

Bloggs zur Endodontologie:

Endodontologie Bochum


Bloggs über Zahnarztbehandlungsangst


Bloggs über Cranio-mandibuläre Dysfunktion